1. Dunkle Materie

      Astronomen gehen davon aus, dass es neben der normalen Materie, aus der alles besteht, was wir sehen, riechen oder berühren können, noch eine andere Art von Materie geben muss – eine unsichtbare, "dunkle Materie", die im gesamten Universum verteilt ist. Bei der Erforschung der Milchstraße sowie zahlreicher ferner Galaxien hat sich nämlich gezeigt, dass die Rotationsgeschwindigkeit der Sterne in diesen Galaxien mit der sichtbaren Materie allein nicht zu erklären ist. Denn diese könnte gar nicht genug Anziehungskraft erzeugen, um die Galaxien zusammenzuhalten.

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    2. Asteroids/Asteroiden - Die Kleinplaneten

      Asteroiden sind kleine, felsige Gebilde, die bei der Entstehung der Planeten vor 4,5 Milliarden Jahren übrig geblieben sind. Man nennt sie oft auch "Kleinplaneten".

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    3. Astronomische Einheit – Lichtjahr / Kosmische Entfernungen

      Das Weltall ist riesig. Es ist so groß, dass die Entfernungen in ihm kaum vorstellbar sind, selbst zwischen den Objekten in unserer näheren Umgebung, also unserem Sonnensystem. Würden Astronomen die Distanzen in Kilometern ausdrücken, dann wären die Zahlen sehr lang. Da das aber unpraktisch ist, werden andere Maßeinheiten verwendet, um die Zahlen zu verkleinern.

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    4. Sterne

      Genau wie wir Menschen werden Sterne geboren, werden alt und sterben. Ihre Geburtsstätten sind riesige, kalte Gas- und Staubwolken, die man Nebel nennt. Am bekanntesten ist wohl der Orionnebel, da man ihn mit bloßem Auge sehen kann.

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    5. Der unserer Erde am nächsten gelegene Stern

      Die Sonne ist der uns am nächsten gelegene Stern. Sie versorgt uns mit Licht und Wärme. Sie strahlt aber auch gefährliches ultraviolettes Licht (UV-Licht) ab, das für Sonnenbrand verantwortlich ist und Krebs verursachen kann. Ohne die Sonne gäbe es kein Tageslicht, und unser Planet wäre einfach nur eine dunkle, eisige Welt ohne Meere aus flüssigem Wasser und ohne Leben.

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    6. Sternschnuppen

      Zwischen den Planeten des inneren Sonnensystems befinden sich mehrere hundert Kometen, die dort die meiste Zeit ihres Daseins verbringen. Sie ziehen Schweife aus Gas und Staub hinter sich her.

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    7. Sputnik (first satellites)/ Satelliten

      In der Astronomie spricht man bei Objekten, die einen Planeten umkreisen, von Satelliten. Natürliche Satelliten, genannt „Monde“, gibt es in unserem Sonnensystem zu Hunderten. Zudem hat der Mensch seit 1957 Tausende von künstlichen Satelliten ins All geschickt. Die Gründe sind ganz unterschiedlich. Mal geht es darum, Bilder von der Sonne, der Erde und anderen Planeten zu machen oder weit entfernte schwarze Löcher, Sterne und Galaxien zu beobachten. Es gibt aber auch Satelliten für die Telekommunikation oder die Wetterbeobachtung und -vorhersage – und natürlich die Internationale Raumstation.

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    8. Aurora Borealis / Das Nordlicht

      Hast Du schon einmal das Nordlicht gesehen? Es sieht aus wie ein wehender Vorhang aus strahlend farbigem Licht am Nachthimmel, wunderschön und ein unvergessliches Erlebnis für alle, die das Glück hatten, es einmal zu sehen. Aber wie entsteht das Nordlicht?

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    9. Gravity / Mond, Erde und Schwerkraft

      Hast Du schon einmal gesehen, wie eine Frucht oder ein Gegenstand von einem Baum fällt? Hast Du schon einmal einen Stein geworfen und zugesehen, wie er herunterfällt? Die Kraft, die Gegenstände „herunterfallen“ lässt, heißt Schwerkraft.

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    10. Blackholes / Schwarze Löcher

      Schwarze Löcher sind die merkwürdigsten Objekte im Universum. Ein schwarzes Loch hat keine Oberfläche wie ein Planet oder ein Stern. Es ist hingegen ein Gebiet im Weltraum, in dem die Materie in sich selbst zusammengefallen ist. Dieser Kollaps von katastrophalen Ausmaßen bewirkt, dass sich eine enorme Menge Masse auf einem unglaublich winzigen Raum konzentriert. Die Anziehungskraft dieses Gebiets ist so stark, dass ihr nichts entrinnen kann – noch nicht einmal das Licht.

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